Ukraine meldet Störfall in Europas größtem AKW

Der ukrainische Ministerpräsident berichtet von einem Störfall in einem Atomkraftwerk im Südosten des Landes. Der Energieminister betont aber, es sei keine Radioaktivität ausgetreten.

Im Südosten der Ukraine hat sich nach Angaben von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk ein Störfall in einem Kernkraftwerk ereignet. Er habe den Energieminister angewiesen, eine Pressekonferenz einzuberufen, sagte Jazenjuk am Mittwoch.

Von dem Störfall im Atomkraftwerk Saporoschje im Südosten der Ukraine geht nach Angaben der Regierung aber keine Gefahr aus. „Es gibt keine Probleme mit den Reaktoren“, sagte Energieminister Wolodimir Demtschischin. Bis Freitag würden die Probleme, die offenbar in den Stromleitungen liegen, behoben werden.

Auf der angekündigten Pressekonferenz soll es offenbar um die Stromausfälle der letzten Tage in der Ukraine gehen. Die Sprecherin des ukrainischen Energieministeriums sagte der „Welt“, dafür gebe es mehrere Gründe außer der Abschaltung eines Blocks in dem Atomkraftwerk Saporoschje. Sie führt außerdem das kalte Wetter, das zu einem erhöhten Verbrauch an Energie führe, und die Knappheit der Kohle aus der Ostukraine an.

Blick auf das ukrainische Atomkraftwerk Saporoschje (Aufnahme vom 9.3.1994) Foto: pa/dpa/A2800_epa

Das Kernkraftwerk Saporoschje hat insgesamt sechs Blöcke mit einer Leistung von jeweils 950 Megawatt. Damit ist es noch vor den französischen Anlagen das größte Atomkraftwerk Europas.

Die Sprecherin des Kraftwerks Saporoschje sagte der „Welt“, der Block drei wurde am 28. November für Reparaturarbeiten abgeschaltet. Der Grund sei eine Störung in der Elektronik. Die Reparaturarbeiten sollen bis zum 5. Dezember dauern, danach soll der Block wieder in Betrieb gehen.

Stromknappheit als Folge der Abschaltung

Eine erhöhte Radioaktivität auf dem Gelände des Kraftwerks gebe es nicht, die Strahlung liege momentan im Bereich zwischen acht und zwölf Mikroröntgen pro Stunde. Was Jazenjuk mit dem Störfall meinte, wisse sie nicht. Die Abschaltung habe aber „Stromknappheit“ zur Folge.

Die russische Nachrichtenseite „Russia Today“ berichtet, mehrere Dutzend Städte und Dörfer in der Umgebung seien wegen des Vorfalls von der Stromversorgung abgeschnitten.

Mit dem Bau des Kraftwerks Saporoschje wurde im Jahr 1980 begonnen. Im Dezember 1984 wurde der erste Reaktor der russischen Standardbaureihe WWER-1000/320 in Betrieb genommen. Das Kernkraftwerk versorgt fast den gesamten Süden der Ukraine und ist durch den Wegfall aller vier Blöcke des Kraftwerks Tschernobyl essenziell für die Energieversorgung der Ukraine. Die Reaktortypen in beiden Kraftwerken sind aber nicht baugleich. Saporoschje liegt rund 570 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Kiew.

 

 

Eine Eilmeldung hört ihr bis 17 Uhr jeweils nach den aktuellen Nachrichten:

 

Quelle: Die Welt

Drogenberatungszentrum: Neue Details beweisen einmal mehr die mangelnde Sensibilität der Stadtregierung

„Die neu zu Tage getretenen Details zum Drogenberatungszentrum am Alsergrund beweisen einmal mehr die mangelnde Sensibilität der Stadtregierung in dieser Causa“, so ÖVP Wien Gemeinderätin Ines Schneider zum heutigen Bericht in der „Kronen Zeitung“.

So wurde laut diesem Artikel bei der (Ex-)Beratungsstelle am Karlsplatz ein Hinweisschild angebracht, das auf das neu eröffnete Drogenberatungszentrum am Alsergrund verweist. „Dass man der Drogenproblematik am Karlsplatz adäquat begegnet, ist zwar zu begrüßen. Es ist aber abzulehnen, dass das neue Zentrum im 9. Bezirk derart in Ziehung gebracht wird, da es erwiesenermaßen in einer Umgebung angesiedelt ist, die alles andere als prädestiniert ist. Konflikte sind somit vorprogrammiert“, so Schneider weiter.

„Faktum ist, dass über die Interessen der Bürgerinnen und Bürger drüber gefahren und keinerlei Rücksicht auf die geäußerten Bedenken genommen wurde. Wir warten gespannt darauf, wie über die Klagen der Miteigentümer entschieden wird. Die ÖVP Wien steht jedenfalls weiter auf der Seite der betroffenen Bevölkerung“, so Schneider abschließend.

Strache fordert hartes Durchgreifen gegen agressive Bettelei auf Wiens Straßen

Es muss endlich über ein generelles Bettelverbot nachgedacht werden

Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen, Märkte – das sind die Hotspots für Bettler, hier wollen die Bosse der organisierten Bettelmafia groß abkassieren. Doch seit einiger Zeit schon haben sich die teils aggressiven Handaufhalter ein neues Betätigungsfeld gesucht. Belebte Straßen, auf denen sie ihre Dienste als Autoscheibenreiniger ungefragt feilbieten. Andere Leibeigene der Bettelcapos wieder versuchen mit der Mitleidsmasche und handgeschriebenen Zetteln über ihre große Not abzucashen. „Wer die aufdringlichen Schnorrer ignoriert, der muss damit rechnen, dass Tritte oder Schläge auf Windschutzscheiben, Motorhaube oder gegen Türen niedergehen. Es ist ein Skandal, dass sich die Wiener Autofahrer das gefallen lassen müssen“, sagt der Wiener FPÖ-Obmann NAbg. Heinz-Christian Strache.

„Das Versagen der rot-grünen Stadtregierung hat uns nun beschert, wovor wir seit Jahren warnen: Eine Flut an Bettlern aus dem Osten, die von ihren Bandenbossen nach Österreich gekarrt werden, um hier einfach zu Geld zu kommen“, bringt es Strache auf den Punkt. Da die Bettelmafia immer kreativer wird, muss in Österreich endlich über ein generelles Bettelverbot nachgedacht werden. Die geltenden Gesetze gegen aggressives Betteln sind längst nicht ausreichend, wie man tagtäglich sieht.

Auch Mieter von Wohnhäusern sind mittlerweile Leidtragende. Die Bettler werden von ihren Hintermännern in Massenquartieren untergebracht, wodurch der Mietzins pro Kopf sehr gering gehalten wird. Für die ehrlichen Mieter in den Häusern herrschen dadurch unzumutbare Zustände. „Die Menschen in Wien müssen schon Angst in ihren eigenen vier Wänden haben, während man aus dem Rathaus gebetsmühlenartig hört, dass Wien kein Bettlerproblem hat. Das ist Wahnsinn“, sagt Strache. „Wann werden die Verantwortlichen endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen und die FPÖ-Forderungen umsetzen, um die Bevölkerung vor der brutalen Bettelmafia zu schützen“, fragt Strache abschließend.

FP-Gudenus kritisiert neues Drogenzentrum im 9. Bezirk

Rot-Grün wieder einmal über die Bürger drübergefahren

„Das ohne jegliche Bürgereinbindung beschlossene Tageszentrum für Suchtgiftabhängige im 9. Bezirk liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kinderbetreuungseinrichtungen und wird die bislang ruhige Gegend zu einem weiteren Drogen-Hotspot machen“, kritisiert der Wiener FPÖ-Klubobmann Mag. Johann Gudenus.

Jene Stadtregierung, die sich die Bürgerbeteiligung auf die Fahnen geheftet hat, bringt es nicht einmal fertig, die Anrainer über das Vorhaben zu informieren. „Von tatsächlicher Mitbestimmung sind wir im rot-grünen Wien meilenweit entfernt, es ist höchste Zeit für einen Machtwechsel“, meint Gudenus und kündigt FPÖ-Initiativen gegen das rot-grüne Skandalprojekt im Bezirk und auf Landesebene an.

Der neue Hauptbahnhof rückt die Ostregion ins Zentrum Europas

Mobilität von morgen ist auf Schiene

SAM_0571„Der neue Wiener Hauptbahnhof rückt die Ostregion noch enger ins Zentrum Europas“, betonte Verkehrsminister Alois Stöger bei der heutigen Eröffnungsfeier. „Wien wird in Zukunft eine noch wichtigere Rolle als internationale und lokale Verkehrsdrehscheibe einnehmen. Jetzt können wir alle Regionen noch besser verbinden und auch das Potential der Weststrecke voll ausschöpfen“, freut sich Stöger über die verkehrspolitisch richtungsentscheidende Bedeutung des neuen Hauptbahnhofes.

„Österreich ist jetzt schon Europameister im Bahnfahren, diesen Erfolgskurs werden wir weiter fahren“, so der Minister. Durch den neuen Bahnhof können noch schnellere Fahrzeiten und viele neue Direktverbindungen ermöglicht werden, die das Bahnfahren noch attraktiver machen. „Statt von Endstation zu Endstation bewegen wir uns in einem Verkehrsnetz, das Menschen aus allen Regionen Österreichs noch besser miteinander verbindet. Wir verabschieden uns also von den Kopfbahnhöfen und lösen uns damit vom Erbe der Monarchie“, so Stöger.

„Investitionen in die Schiene sind Investitionen in die Zukunft. Im Sinne einer nachhaltigen Mobilität investieren wir jährlich 2 Mrd. Euro und tragen damit 0,6 Prozent zum BIP bei. Ohne ÖBB hätten wir letztes Jahr eine Rezession erlebt“, so Stöger. „Die Bahn bewegt nicht nur die Menschen, sondern auch die Wirtschaft. Die Mobilität von morgen ist auf jeden Fall auf Schiene“, ist der Minister überzeugt.

"Sperre" von Domains in Österreich

Es war ja nur eine Frage der Zeit bis es soweit ist!

Durch das Urteil vom EuGH im März 2014 müssen unsere heimischen Provider Seiten wie kinox.to, movie4k.to und thepiratebay sperren.

Aus unserer Sicht hat dies nichts mehr mit einem freien unabhängigen Internetanschluss zutun.

 

Doch uns wird nicht die Verbindung zu den Servern der genannten Portale verweigert, sondern nur die Auflösung der Domain zu einer IP-Adresse.

Aus diesem Grund listen wir euch hier die 3 wichtigsten IP-Adressen zu Kinox.to, Movie4k.to und thepiratebay.se auf:

 

Domain: Kinox.to —— IP: 91.202.61.170

Domain: Movie4k.to —— IP: 91.202.63.160

Domain: thepiratebay.se —— IP: 194.71.107.27

 

Diese Portale können auch durch Eingabe der IP-Adresse in den Browser aufgerufen werden, jedoch merkt man sich Domains wesentlich besser als IP-Adressen.

Wie wir uns Zugang verschafft haben könnt ihr HIER lesen.

Gerne beantworten wir euch dazu weitere Fragen per Mail!

 

Heinisch-Hosek: Die Nominierung von Doris Bures als Nationalratspräsidentin ist wichtiges Signal

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SPÖ-Frauen begrüßen und unterstützen die parteiinterne Arbeitsgruppe zu den Themen Wahlordnung und Parteistatut

„Mit Doris Bures nominiert die SPÖ wieder eine Frau für das zweithöchste Amt im Staat. Das ist ein gutes und wichtiges Signal“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Doris Bures hat in ihrer politischen Laufbahn auch in ihrer Funktion als ehemalige Frauenministerin viel für Frauen erkämpft und erreicht. Auch Sabine Oberhauser, die Alois Stöger als Gesundheitsministerin nachfolgen wird, hat als ÖGB-Frauenvorsitzende eine ausgewiesene Expertise in frauenpolitischen Themen. Dazu gratulieren wir SPÖ-Frauen den beiden Nominierten ganz herzlich“, so Heinisch-Hosek. ****

Die aktuell laufende Debatte über das Nachrücken bei freiwerdenden Mandaten habe wieder einmal gezeigt, dass es eine Diskrepanz zwischen Parteistatut und Nationalratswahlordnung gebe. „Wir haben heute im Bundesparteivorstand eine Arbeitsgruppe beschlossen, die sich damit auseinandersetzen wird“, so SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner. „Ständig an der Verbesserung des Parteistatuts zu arbeiten ist im Sinne der Frauenorganisation sowie der Gesamtpartei“, so Heinisch-Hosek.

Quelle: APA-OTS

HC Strache: Regierung Faymann/Spindelegger gescheitert – Neuwahlen!

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Chaostage in der Koalition bringen Österreich nicht weiter

Nach dem heute erfolgten Rücktritt von ÖVP-Parteichef und Vizekanzler Michael Spindelegger sei klar, dass die Regierung Faymann/Spindelegger am Ende sei, sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache und forderte unverzüglich Neuwahlen. „Was wir derzeit von SPÖ und ÖVP erleben, kann nur als innenpolitische Chaostage bezeichnet werden“, so Strache.

Das einzige, was Faymann und Spindelegger unterscheide, sei die Parteidisziplin, denn ohne diese wäre der SPÖ-Chef auch schon fällig für einen Rücktritt gewesen, sagte Strache, der ein eindeutiges Signal in diese Richtung am kommenden SPÖ-Parteitag erwartet. „Fazit bleibt, dass sowohl die ÖVP- als auch die SPÖ-Basis erkannt hat, dass mit ihren Vorsitzenden dieses Land nicht mehr zu regieren ist“, zeigte Strache die Notwendigkeit einer politischen Wende in Österreich auf.

Das Beste für die Österreicher wären demnach Neuwahlen, die der reformunfähigen und reformunwilligen SPÖ-ÖVP-Koalition ein Ende bereiten, so Strache. „Dass die Koalition in einer derart schwierigen Zeit, wie wir sie mit Massenarbeitslosigkeit, Höchststeuerdruck, Wirtschafts- und Bankenkrise erleben, ausschließlich mit sich selbst beschäftigt ist, zeigt schon deutlich, dass hier ein Wechsel dringend notwendig ist“, betonte Strache. Jetzt sei Bundespräsident Fischer gefordert, der diese Regierung entlassen müsse, denn auch alle Umfragen zeigten deutlich auf, dass die Regierung bereits das Vertrauen der Bevölkerung verloren habe, so Strache.

SPÖ und ÖVP hätten genug Zeit und genug Macht gehabt, das Land zu reformieren und für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts fit zu machen. Stattdessen gebe es gegenseitige Reformblockaden, kritisierte Strache. Dass nun einer der Hauptverantwortlichen das sinkende Schiff der großen Koalition verlasse, zeige, wie sehr diese bereits angeschlagen sei und wie hoffnungslos die Lage intern eingeschätzt werde, sagte Strache.

Persönlich gratulierte Strache Spindelegger zu diesem Schritt und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. „Ich habe Spindelegger immer als versierte, integere und aufrechte Persönlichkeit erlebt“, so Strache.

Quelle: APA-OTS

Rücktritt von Vizekanzler Michael Spindelegger

 

spind

Vizekanzler und Finanzminister hat heute in der Früh in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz seinen Rücktritt bekannt gegeben. In den letzten Tagen wurde die Kritik am ÖVP-Obmann auch aus den eigenen Reihen immer größer.

 

Quelle: APA-OTS