Patricia nach der Kagran-Schlägerei im Video von Zuhause

Foto: ©Patricia´s Facebook Profil
Foto: ©Patricia´s Facebook Profil (Livestream)

Nachdem Patricia, Opfer aus der Kagran-Schlägerei bei der sie von bereits ausgeforschten Tätern verprügelt wurde, laut einem Facebook Posting von ihr um 14:50 endlich wieder nach Hause durfte machte sie mit Ihrer Familie einen Facebook Livestream um 18:21 in dem ihr einige Zuseher aus ihrer Freundesliste eine gute Besserung wünschten und auch einige Fragen zu dem Vorfall stellten. „Patricia nach der Kagran-Schlägerei im Video von Zuhause“ weiterlesen

Lieferservice.at, Mjam und co. Wieso man diese Portale besser nur einmal verwendet!

Im 21. Jahrhundert ist es nun schon fast Gang und Gebe seine Pizza, chinesische Speisen oder das Schnitz´l über das Internet zu bestellen und auch noch gleich online mit seiner Kreditkarte zu bezahlen.

Doch während wir diesen bequemen „Luxus“ ohne sich darüber groß Gedanken zu machen in Anspruch nehmen, wissen wir eigentlich nicht was sich hier im Hintergrund zwischen Restaurantbetreiber und Lieferserviceportal abspielt. „Lieferservice.at, Mjam und co. Wieso man diese Portale besser nur einmal verwendet!“ weiterlesen

Zielpunkt meldet Konkurs an

Die Zielpunkt GmbH, ein Unternehmen der Pfeiffer Handelsgruppe, wird Insolvenz anmelden. Die Trauner Handelsgruppe hat in den letzten Jahren über 50 Millionen Euro zur Rettung in die stark angeschlagene Supermarkt-Kette investiert. Pfeiffer hat sich 2012 mit 24,9 % beteiligt und im Jahr 2014 Zielpunkt zur Gänze übernommen. Nach drei Jahren intensivster Sanierungsbemühungen und Investitionen sind nunmehr dramatische Verschlechterungen der äußeren Rahmenbedingungen für Zielpunkt eingetreten. Die Insolvenzanmeldung der Zielpunkt GmbH durch die Zielpunkt Geschäftsführung wird voraussichtlich am 1.12.2015 beim Handelsgericht Wien eingebracht. „Zielpunkt meldet Konkurs an“ weiterlesen

Somalischer Einbrecher wollte 74-Jährige vergewaltigen

Während bei Einbrüchen immer schrecklichere Taten passieren, brüstet sich Häupl mit einem alten Wahlkampfschmäh: Mehr Polizisten für Wien. Foto: Bobby H/ Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Zuwanderung ist gut für Wien. Das wollen uns SPÖ und Grüne ständig weismachen. Doch täglich gibt es Schreckensmeldungen von Übergriffen von Ausländern auf Einheimische. Ein besonders gemeiner ereignete sich laut der Gratiszeitung heute in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Wien: „Somalischer Einbrecher wollte 74-Jährige vergewaltigen“ weiterlesen

Rund 20 tote Flüchtlinge in Schlepperfahrzeug im Burgenland entdeckt

Der Lkw war laut Polizei schon länger in einer Pannenbucht abgestellt, ein Krisenstab wurde eingerichtet

Wien – Auf der Ostautobahn (A4) im Burgenland ist am Donnerstagvormittag zwischen Neusiedl und Parndorf ein Schlepperfahrzeug mit mehreren toten Flüchtlingen entdeckt worden. Das Fahrzeug war in einer Pannenbucht abgestellt, die Toten hätten sich auf der Ladefläche des 7,5-Tonners befunden, sagte Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt zu Mittag. Ob es sich um 20, 40 oder 50 Tote handle, sei noch unklar.

foto: christian fischer/standard
In dem auf einem Pannenstreifen auf der A4 in der Nähe von Parndorf abgestellten Lastwagen dürften mindestens 20 Flüchtlinge ums Leben gekommen sein.

In dem auf einem Pannenstreifen auf der A4 in der Nähe von Parndorf abgestellten Lastwagen dürften mindestens 20 Flüchtlinge ums Leben gekommen sein.
Fahrzeug offenbar seit Mittwoch abgestellt

Beim Eintreffen der Polizei trat bereits Verwesungsflüssigkeit aus der Ladefläche des Kühlwagens, berichtete Doskozil. „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Angaben machen, wie der Tod eingetreten ist.“ Ein Krisenstab wurde gebildet, erste Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Allein die Tatortarbeit werde Tage dauern, sagte Gerald Tatzgern, Leiter der Zentralstelle zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität und des Menschenhandels im Bundeskriminalamt.

 

grafik: apa
Der Lkw wurde zwischen Neusiedl und Parndorf entdeckt.

 

Der Lkw wurde zwischen Neusiedl und Parndorf entdeckt.
Auf dem Kühlwagen mit ungarischem Kennzeichen, in dem die Flüchtlinge gefunden wurden, befindet sich der Schriftzug einer slowakischen Hühnerfleischfirma. Laut einem Sprecher des Unternehmens wurden 13 Firmen-Lkw im vergangenen Jahr verkauft. Offenbar habe ein Käufer einen der Transporter nach Ungarn weiterveräußert. Um welches Fahrzeug es sich im konkreten Fall handle, lasse sich nicht nachvollziehen.

Das Nummernschild des Lkw war von einem Rumänen in der mittel-ost-ungarischen Stadt Kecskemet beantragt worden. Das sagte Janos Lazar, Stabschef von Premier Viktor Orban, bei einer Pressekonferenz in Budapest. Lazar zufolge soll das Fahrzeug dem Mann auch gehören. Der Kanzleiminister wies auf die Zusammenarbeit zwischen österreichischer und ungarischer Polizei hin.

 

foto: christian fischer
Einsatzkräfte vor Ort.
Einsatzkräfte vor Ort.

Das Fahrzeug dürfte seit Mittwoch auf der Autobahn abgestellt gewesen sein. Man sei um 11.30 Uhr von Kollegen der Autobahninspektion Parndorf verständigt worden, sagte Doskozil. Entdeckt wurde der Lkw von einem Mitarbeiter der Asfinag. Dieser war mit Mäharbeiten beschäftigt, als er auf das Fahrzeug aufmerksam wurde. „Ihm ist aufgefallen, dass es dort raustropft“, sagte ein Asfinag-Sprecher. Der Mitarbeiter habe „richtig und schnell reagiert und die Polizei informiert“. Die Asfinag sperrte im betroffenen Bereich eine Fahrspur.

Der Laster wurde an Ort und Stelle kriminaltechnisch untersucht, um alle Beweismittel zu sichern und keine Spuren zu zerstören. Eine Bergung der Verstorbenen war indes nicht am Tatort möglich. Mittlerweile wurde das Fahrzeug abgeschleppt und in eine unweit vom Tatort gelegene Halle gebracht worden, die von der Asfinag zur Verfügung gestellt wurde. Wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, Johann Fuchs, auf APA-Anfrage mitteilte, soll der Lkw dort geöffnet werden.

„Intensive Emittlungsphase“

Die Tatortgruppe der Polizei wird dann weitere Untersuchungen vornehmen, ein an Ort und Stelle befindlicher Gerichtsmediziner wird mit der Befundaufnahme beginnen. „Es hat 31 Grad, insofern eilt die Zeit“, sagte Fuchs.

Zum Zustand der Leichen wurden keine Angaben machen. Den Polizisten habe sich bei der Öffnung des Lkw gegen 11.00 Uhr aber ein „grauenvolles Bild“ geboten, sagte Polizeisprecher Helmut Marban. Vorerst wurde lediglich festgestellt, dass es keine Überlebenden gab. Erst nach einer genaueren Untersuchung des Fahrzeuginneren wird Gewissheit über die Anzahl der Opfer und deren Geschlecht bestehen, sowie ob auch Kinder darunter waren.

„Wir befinden uns in der intensiven Erstermittlungsphase“, erläuterte Fuchs. Er gehe davon aus, dass sich in dem Lkw „zumindest 20 Tote“ befinden. Fragen zur Nationalität, dem Alter und dem möglichen Todeszeitpunkt konnte der Leiter der Staatsanwaltschaft nicht beantworten: „Eine Obduktion wurde in die Wege geleitet. Die Befundaufnahme durch einen Gerichtsmediziner ist im Laufen.“ Wie lange es dauern wird, bis feststeht, woran die Flüchtlinge gestorben sind, sei nicht abschätzbar: „Für so eine Sache gibt es keinen Referenzfall.“

Vom Fahrer, der sich abgesetzt hat, fehlt bisher jede Spur. „Wir werden nichts unversucht lassen, den Fahrer und seine Hintermänner auszuforschen und das Verbrechen aufzuklären“, versicherte Fuchs.

Die Polizei erwartet für das Wochenende einen weiteren Anstieg bei den Grenzübertritten von Flüchtlingen. Die Beamten im Burgenland werden deshalb verstärkt von Kollegen aus Kärnten und der Steiermark, sagte Landespolizeidirektor Doskozil.

Innenministerin: „Dunkler Tag“

 

foto: apa/christian gmasz
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bei der Pressekonferenz mit Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bei der Pressekonferenz mit Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil.
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sprach bei der Pressekonferenz von „einem dunklen Tag“. „Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden.“ Schlepper seien nicht am Wohlergehen der Flüchtlinge interessiert, Strafen und Kontrollen zur Eindämmung der Schlepperei müssten verschärft werden.

 

 

 

 

Ausschnitt aus unseren stündlichen News mit Sven Weikam:

 

 

Quelle: APA und Redaktion der halbstündlichen Nachrichten