Polizeiliche Schikane für einfaches Treffen zum Essen

Es ist eigentlich ein heftiger Skandal den sich hier die Wiener Polizei erlaubt hat. Nach der Anzeige für einen Rülpser den Edin Mehic am 7. Februar abgelassen hat, wurde eine „Veranstaltung“ zu einem Rülpsflashmob am Wiener Praterstern auf Facebook erstellt.

Der 88.6 Moderator Dominik Timpel meinte es aber hier zu gut und wollte dieses zusammentreffen von mehr als 200 Leuten ordnungsgemäß anmelden, was von der Polizei mit rechtlichen Grauzonen verhindert wurde den am 26. Februar bekam Herr Timpel eine E-Mail nur zwei Minuten vor Parteienverkehr-Ende zugesandt, in der folgendes Stand: „…Um die Versammlung ordnungsgemäß anzumelden, laden wir Sie ein, uns eine Versammlungsanzeige spätestens 24 Stunden vor Beginn der Aktion zu übersenden. …“

(C) Dominik Timpel | E-Mail

„das ist ihr Staat für Sie im Dienst! Willkür, Schikane, Korruption – dein Name ist Österreich“ meint Dominik Timpel in einem Post vom 27. Februar früh morgens und das Zurecht. Die Veranstaltung wurde nun offiziell abgesagt um nicht tatsächlich für das Rülpsen oder wie man so sagt; Anstandsverletzung eine Anzeige zu erhalten.

©Zum schoafen Rene | Rene Kalchir

Da sich allerdings nun schon einige auf dieses außergewöhnliche Zusammentreffen gefreut hätten, lud Rene Kachlir, Besitzer des Würstelstands „Zum Schoafen Rene“ welches vom „Falstaff“ zum besten Würstelstand Wiens ernannt wurde zu sich ein, um an hungrige Rülps-Unterstützer Käsekrainer und Cola zu verschenken welche eigentlich bereits für die Aktion am Praterstern eingekauft wurden. Ganz klar natürlich solange der Vorrat reicht. Der Treffpunkt ist für 15 Uhr bis 17 Uhr geplant und sicherlich wird auch hier jemanden der eine oder andere Rülpser auskommen.

UPDATE 11:25: Die Veranstaltung „LautRülps-Flashmob“ wurde mitterweile entfernt!