Strache fordert hartes Durchgreifen gegen agressive Bettelei auf Wiens Straßen

Es muss endlich über ein generelles Bettelverbot nachgedacht werden

Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen, Märkte – das sind die Hotspots für Bettler, hier wollen die Bosse der organisierten Bettelmafia groß abkassieren. Doch seit einiger Zeit schon haben sich die teils aggressiven Handaufhalter ein neues Betätigungsfeld gesucht. Belebte Straßen, auf denen sie ihre Dienste als Autoscheibenreiniger ungefragt feilbieten. Andere Leibeigene der Bettelcapos wieder versuchen mit der Mitleidsmasche und handgeschriebenen Zetteln über ihre große Not abzucashen. „Wer die aufdringlichen Schnorrer ignoriert, der muss damit rechnen, dass Tritte oder Schläge auf Windschutzscheiben, Motorhaube oder gegen Türen niedergehen. Es ist ein Skandal, dass sich die Wiener Autofahrer das gefallen lassen müssen“, sagt der Wiener FPÖ-Obmann NAbg. Heinz-Christian Strache.

„Das Versagen der rot-grünen Stadtregierung hat uns nun beschert, wovor wir seit Jahren warnen: Eine Flut an Bettlern aus dem Osten, die von ihren Bandenbossen nach Österreich gekarrt werden, um hier einfach zu Geld zu kommen“, bringt es Strache auf den Punkt. Da die Bettelmafia immer kreativer wird, muss in Österreich endlich über ein generelles Bettelverbot nachgedacht werden. Die geltenden Gesetze gegen aggressives Betteln sind längst nicht ausreichend, wie man tagtäglich sieht.

Auch Mieter von Wohnhäusern sind mittlerweile Leidtragende. Die Bettler werden von ihren Hintermännern in Massenquartieren untergebracht, wodurch der Mietzins pro Kopf sehr gering gehalten wird. Für die ehrlichen Mieter in den Häusern herrschen dadurch unzumutbare Zustände. „Die Menschen in Wien müssen schon Angst in ihren eigenen vier Wänden haben, während man aus dem Rathaus gebetsmühlenartig hört, dass Wien kein Bettlerproblem hat. Das ist Wahnsinn“, sagt Strache. „Wann werden die Verantwortlichen endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen und die FPÖ-Forderungen umsetzen, um die Bevölkerung vor der brutalen Bettelmafia zu schützen“, fragt Strache abschließend.