Lieferservice.at, Mjam und co. Wieso man diese Portale besser nur einmal verwendet!

Im 21. Jahrhundert ist es nun schon fast Gang und Gebe seine Pizza, chinesische Speisen oder das Schnitz´l über das Internet zu bestellen und auch noch gleich online mit seiner Kreditkarte zu bezahlen.

Doch während wir diesen bequemen „Luxus“ ohne sich darüber groß Gedanken zu machen in Anspruch nehmen, wissen wir eigentlich nicht was sich hier im Hintergrund zwischen Restaurantbetreiber und Lieferserviceportal abspielt. Klar, man macht sich darüber mit leerem Magen kaum Gedanken, da es für einen selbst keine Nachteile bei der Nutzung der Portale gibt. Mit dem Bonuspunktesystem von „Mjam.net“ gibt es obendrein sogar noch mehr Vorteile als die bequeme Zahlungsmethode.

Tatsächlich könnte aber jeder einzelne Restaurantbetreiber weitaus mehr für seine Lieferungen verdienen, wenn man diese Lieferserviceportale nur für die ersten ein bis zwei Bestellungen zum „Kennenlernen“ nutzen würde!

Fairerweise muss man sagen, dass der Betrieb der Portale einiges an finanziellen Mitteln fordert, doch wenn man mal genau darüber nachdenkt fragt man sich doch wie sich die Betreiber der Portale die teuersten Fernseh- und Radiowerbungen überhaupt neben den Betrieb der Webseiten leisten können, oder hat man jemals eine Fernsehwerbung der beliebten Pizzeria um´s Eck gesehen?

Vor kurzem erreichte uns aus einer anonymen Quelle bzw. Partner der Portaldienste eine Information wie hoch die Provision von Lieferservice.at und Mjam.net für die einzelnen Restaurants den eigentlich ist. Verrechnet wird pro Bestellung die über die Webseiten der Portale getätigt wird, hierbei ist es ganz egal ob die Zahlung online oder Bar bei Lieferung erfolgt. Aus einer vertrauenswürdigen Quelle konnten wir erfahren, dass die Provison bei Lieferservice.at bei 10% und Mjam.net sogar bei 15% der Bestellsumme pro Bestellung liegt. Dass Mjam.net 15% pro Bestellung verrechnet hängt bestimmt mit dem Bonussystem zusammen, bei dem man nach 500 gesammelten Punkten einen erheblichen Nachlass auf die Bestellsumme erhält.

Durchschnittlich bekommt ein Restaurant pro Portal 100 Bestellungen darüber. Rechnen wir nun mal € 15,– als Bestellsumme für jede Bestellung, die Gesamtsumme davon wäre € 1500,– am Tag. 150 Euro gehen alleine nach der Provision von Lieferservice.at von diesem Tag an den Portalbetreiber. Meistens ist aber ein Restaurant in Österreich Partner von jeweils zwei Portalen (Lieferservice.at & Mjam.net). Wenn man diesen Tagessatz nun auf 31 Tage multipliziert sind das rund 5000 Euro im Monat an ein einziges Portal bei variierenden Bestellsummen. (4650 Euro nach unserer jetzigen Rechnung)

Wir können nun den monatlichen Betrag verdoppeln und liegen bei über 10.000 Euro pro Monat und Restaurant, was ein Restaurantbetreiber insgesamt für die Vermittlung ausgeben muss. Man bedenke, dass die Mjam.net Provision nochmal um fünf Prozent höher ist. Diese Summen verteilen sich logischerweise auf fast alle Lieferdienste in ganz Österreich was wirklich eine Menge Geld ist.

Wir finden die Lieferservice Portale sind eine nette Plattform um neue Lieferdienste in der direkten Umgebung kennenzulernen, auf Dauer sollte man jedoch entweder telefonisch oder über die eigenen Webseiten der Restaurants online Essen bestellen.

Guten Appetit wünscht euch das Team von mass-home 🙂

 

Bildmaterial: Lieferservice.at, Mjam.net, Google Bilder, mass-home Montage